Hommage an JOSEF ALBERS

Josef Albers, Künstler und Kunstpädagoge, experimentiert unter anderem mit der subtilen Wahrnhemung von Sinneseindrücken. In seiner berühmten Folge “Hommage to the Square” (ab 1950) konzentrierte er sich auf die Wechselwirkungen von Farben an der Form des Quadrates. Er stellt dies in einer Vielzahl von Variationen dar und demonstriert so die Subtilitätät und Flexibilität der Farbwahrnehmung. Ähnlich wie Josef Albers will auch diese fotografische Arbeit auf die Veränderlichkeit der visuellen Wahrnehmung hinweisen. Durch die Anordnung dreier unterschiedlicher Bilder aus den Bereichen Architektur, Mensch und Natur wird der Eindruck erzeugt, dass diese teilweise miteinander verschmelzen. Das Gefühl einer einheitlichen Gestaltung soll so vermittelt werden. Das ursprüngliche Bild bleibt dabei erhalten - lediglich eine Verbindung von Linien, Formen und Grauwerten erzeugt diesen optischen Eindruck. So wird die Einheit in der Uneinigkeit verbildlicht. Verschmelzung und Überlagerung dienen als Kunstbegriffe und sollen diesen Eindruck verstärken.

Ausstellung “Meister B_Schau” Eine Hommage an ausgewählte Künstler des Bauhauses im Rahmen von “Eyes On - Europäischer Monat der Fotografie Wien” 2010



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